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Hawaii - Maui


MAUI    -    27. August - 1. September 2011

Maui wird „The Magic Isle“ – die Zauberinsel genannt. Sie ist zweitgrößte der hawaiischen Inseln.
Maui ist der Ort der fast schon übertrieben gepflegten Resorts, der Golfplätze, des Haleakala Kraters, der malerischen Hänge im Landesinneren und der schönen Strände (die aber leider meistens von Resorts und Hotelanlagen gesäumt sind). Schon beim Anflug auf Maui sieht man was man später auch riecht: Zuckerrohr.


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Und wir als echte „Anti-Camper“ haben uns entschieden, Maui mit einem VW-Bus bzw. VW Camper zu bereisen. Das Ding stammte aus den 80-Jahren und hatte auch schon 180km auf dem Buckel. Neben den vielen km, den Bremsen, sie zeitweise etwas Mühe hatten, war auch der eingebaute Kühlschrank und die Steckdosen ausser Betrieb. 
  
Aber Maui ist wirklich kein Campingparadies – hier gibt kaum Campingplätze und die die da waren, waren entweder sehr teuer oder man brauchte eine Bewilligung. Ja und diese Campingplätze haben dann auch fast keine Infrastruktur – keine Duschen, nur ToiToi’s, etc. Das „wilde“ Campieren ausserhalb der Dörfer ist auch fast unmöglich – werden ihr doch alle privaten Grundstücke eingezäunt und mit diversen, unfreundlichen Warnungen markiert.
Am ersten Abend – noch ein bisschen „blauäugig“ - versuchten wir auf einem nicht mit einer Barriere abgegrenzter Beach Park Parkplatz zu übernachten. Nach 3 Coronas konnten wir endlich entspannt einschlafen. Das Gewecktwerden war aber umso heftiger: kurz vor Mitternacht klopfte etwas heftig an unsere Fensterscheibe, eine Taschenlampe zündete ins Innere und eine tiefe, ernste, furchterregende Stimme meinte „Polizei – bitte kommen sie sofort aus dem Fahrzeug!“ So fing es also an – die allabendliche Suche nach einem unauffälligen Schlafplatz irgendwo in einem Wohnquartier…

Am nächsten Tag sind wir weiter nach West-Maui. An der Küste reihen sich erst Dörfer, die eigentlich mehr an Resorts erinnern als an Dörfer. Irgendwie „unecht“. Hier wird offensichtlich viel Geld für Gärtner ausgegeben. Nach den sog. „Drachenzähne“ (Steinformation) und einem sehr schönen, unberührten Strand ändert sich das Bild etwas. Die dann sehr schmale Strasse windet sich um die Berge. Es ist ratsam, diese Strasse von Lahaina aus zu fahren – so kann man bergseitig fahren. Die Landschaft ist sehr schön und man kommt an einem ziemlich abgeschiedenen Dorf vorbei. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Aber es soll hier bei „Julia“ das beste „Bananabread“ der ganzen Insel zu kaufen geben (wir fanden es etwas zu fettig – aber ja - es war gut ;-)

 


Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg auf den Haleakala Krater. (der ja eigentlich gar kein Krater ist sondern ein von Lava aufgefülltes Tal; aber lassen wir jetzt diese Details ;-) Die Sorge, dass unser Bus die Fahrt von Meereshöhe auf etwas über 3000 m.ü.M. nicht schafft, war unbegründet. Wenn auch langsam – unser Bus kämpfte sich tapfer die aussergewöhnlich gut ausgebaute Strasse hinauf. Etwas umständlich war die Tatsache, dass unser Kinder (insbesondere unser Bub) alle 5 min pinkeln mussten (wohl wegen der Höhe?) 




Auf dem Parkplatz ganz oben haben wir unser Bus parkiert und das Dach aufgestellt. Und wir haben auf 3000 m Spaghetti gekocht. Die Japaner überall um uns haben ganz schön gestaunt. Hätten wir doch ein Fondue machen sollen ;-)
Der Sonnenuntergang war einfach wunderschön! 



 
  

Die Kinder hatten etwas Mühe mit der Höhe – und es war auch wirklich empfindlich kalt da oben. Also sind wir runter zum Campingplatz auf 2000 m.ü.M. und haben da übernachtet. Aber es war nicht minder kalt hier – im Gegenteil. Zu der Kälte kam auch noch Regen. Wir haben gefroren und wir waren alle froh, dass wir morgens wieder ganz nach unten fahren konnten.

Unterwegs haben wir noch den Iao-Needle besichtigt. Das Tal ist wunderschön – der Needle selber die 5 USD Parkgebühr nicht unbedingt wert. Wären wir nicht fix und foxi von unserer Übernachtung auf 2000 m. hätten wir vielleicht noch einen kürzeren Walk im Tal gemacht…. 



  



Anschliessend wärmten wir uns am Wailea-Beach auf. Die Wellen aber waren aussergewöhnlich hoch. Es sollen die höchsten Wellen der Dekade sein - nicht mal im Winter waren die Wellen in den letzten Jahren höher. Bis 4,5 m hoch sollen sie gewesen sein. sDeluigis hatten aber Riesenspass an den Wellen – vor allem einer hat sich weiter draussen völlig verausgabt. Aber obwohl wir unsere Tücher und den Rucksack weit weg vom Wasser gelagert haben hat eine dieser Riesenwellen unsere Sachen erwischt. Die ganzen Sachen lagen irgendwo verstreut im Gebüsch und unsere Kamera war hinüber.

Am nächsten Tag sind wir los in Richtung Hana. Nicht auf dem üblichen „Touristenpfad“ (Hana-Highway) sondern wir haben die südliche Route über Kula, Uluplakua genommen. Die Strasse Nr. 31 ist zeitweise nicht asphaltiert aber auch mit unserem Camper gut befahrbar. Die Gegend hier ist sehr trocken und isoliert. Aber aussergewöhnlich schön. An der Huakini Bay haben wir einen Stopp gemacht. Die Bucht ist mit grossen, runden Steinen bedeckt. Wenn die Wellen der rauhen Küste an die vielen Steine schlagen, hört man ein Rumpeln, das man so schnell nicht wieder vergisst. Je grösser die Wellen, je besser.

Weiter ging es dann durch wilde Mangobäume in der jetzt wieder tropischen, grünen Landschaft zu den Ohe’o Gulch – Aka Seven Sacred Pools. Hierbei handelt es sich um eine Serie von Wasserfällen und Pools, wo man schwimmen kann. Früher konnte man von Pool zu Pool springen – heute ist es verboten weil vor Jahren offenbar ein schlimmer Unfall passiert sei. Ist man schon am Vormittag da, hat man die Pools für sich. Nachmittags seien die Pools überfüllt. Ein wunderschöner Ort – wenn die vielen Leute die über den Hana-Highway kommen noch nicht da sind… Um von Pool zu Pool zu kommen, muss man entweder durch die Pools schwimmen (sehr kaltes Wasser) oder am Rand über die Steine klettern.
 
 

Anschliessend sind wir weiter in das „verschlafene“ Dorf Hana. Die Hauptattraktion hier fanden wir den Dorfladen hier. Im Hasegawa General Store findet man das wohl breiteste Angebot auf kleinstem Raum das wir je gesehen haben . Hier kauft man Wasserrohre, Nägel, Fischerstiefel, Socken, Duschvorhangringe, Gleitcreme, Gemüse, Nudeln, Sandwiches, Zeitschriften, Postkarten, Campingstühle, etc. Da muss man unbedingt hin! Am schwarzen Strand der Hana-Bay haben wir grilliert und sind dann (in der Dunkelheit der Nacht ;-) zurück an den Koki-Beach um „wild“ zu übernachten.

Tags darauf sind wir dann von Hana weiter dem berühmten Hana Highway (360) entlang zurück nach Kahului. Der Hana Highway schlängelt sich spektakulär am Fels entlang über zig Brücken vorbei an noch mehr Wasserfällen. Einige münden in Pools in denen man baden könnte. Gleich nach Hana befindet sicher der Wai’anapanapa Black Sand Beach. Definitiv ein Stopp wert.
     

Unterwegs machen wir noch einen Abstecher das Dorf Ke‘anae welches im Jahr 1946 von einem Tsunami fast vollständig zerstört wurde – bis auf die Kirche… die ist aus Stein und steht noch heute.
  
Den letzten Nachmittag und Abend verbrachten wir nochmals am Wailae Beach Park. Geschlafen haben wir dann in Kihei bevor wir am nächsten Morgen unser „liebgewonnenes“ Gefährt wieder zurückbrachten und nach Kauai weiterflogen. 


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Sämtliche Hawaii-Blogeinträge findet man hier




VORBEREITUNG

Interisland Flüge mit Hawaiian Airline

Vor Anreise haben wir ziemlich kurzfristig einen VW-Camper gebucht.

www.alohacampers.com


Empfehlenswertester Reiseführer (gibt es für alle Hawaii-Inseln) und auch als recht brauchbare App für Maui und Kauai (Stand Oktober 2011) für's Iphone erhältlich:

MAUI REVEALED von Andrew Doughty
 
Hier steht alles was man wissen muss und noch viel mehr... Teilweise witzige, kuriose Hintergrundinformationen.
http://www.wizardpub.com/main/home.html





Und zum Schluss noch zwei hilfreiche Links für die Planung einer Hawaii Reise:

http://www.to-hawaii.com/

http://www.usa-reise.net/forum/smf/index.php?board=33.0




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